Starkbiere oder Bockbiere, also Biere, deren Stammwürzegehalt bei über 16 Grad liegt und die einen Alkoholanteil von mindestens 6,5% haben, werden bereits seit dem Mittelalter gebraut. Vor allem in Klöstern setzten Mönche dieses wohlschmeckende und sättigende Getränk in der Fastenzeit an. Denn: "Was flüssig ist, bricht kein Fasten" – und so war das auch Biertrinken während der Fastenzeit erlaubt.

Das Starkbierfest wiederum geht auf das Starkbier zurück, das die Paulaner-Mönche in München brauten. Im Jahr 1629 bekam das Paulanerkloster das Privileg des bayerischen Kurfürsten Maximilian I., ein eigenes Klosterbier zu brauen. Mitte des 17. Jahrhunderts 1651 fingen die Mönche im Hinblick auf die Fastenzeit eine besonders starke Biersorte zu brauen, die man zu Ehren des Ordensgründers Franz von Paola "Sankt-Vater-Bier" nannte. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wurde daraus der Name Salvator, und aus der Anprobe des ersten Doppelbockbieres im Frühling am Nockherberg ein auch international bekanntes Starkbierfest.


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